Gottesdienste in der Friedenskirche

Der Gottesdienst - ein Teil des Sonntags

Das Herzstück der Veranstaltungen in der Friedenskirche sind die sonntäglichen Gottesdienste: Eine bunte und lebendige Gemeinde trifft sich in der Regel um 9.30 Uhr, um zusammen zu singen, zu beten und um zu hören, wie wir als Christinnen und Christen heute leben und glauben können. (Achtung, manche Gottesdienste beginnen erst um 11.00 Uhr oder um 17.00 oder 18.00 Uhr!)
“Alte” Feldmarker und Neuzugezogene, Russlanddeutsche, Konfirmandinnen und Konfirmanden – sie alle bilden die Gottesdienstgemeinde in der Friedenskirche. Predigtgottesdienste sind die Regel, alle zwei Monate feiern wir "Gottesdienste für Große und Kleine". Ein Angebot für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren ist die Kinderkirche am Samstagvormittag.
Foto oben (Horst Kramer): "Christus ist unser Friede". Gottesdienst am 11. September 2005 zum 40jährigen Jubiläum der Friedenskirche, hier mit Prädikantin Brigitte Keiner; Foto unten (Christoph Kock): Gottesdienst mit dem Freizeittreff vor Rosenmontag 2014 - wer wollte, konnte verkleidet kommen.


Regelmäßig bereiten Gemeindegruppen (inklusive Konfirmanden und KiTa) Gottesdienste vor. Musikalisch werden sie zu besonderen Anlässen vom Kirchenchor und Bläserchor mitgestaltet. Auch andere Chöre wirken gelegentlich mit.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir dazu ein, im gemütlichen Vorraum der Friedenskirche bei einer Tasse Kaffee oder Tee ins Gespräch zu kommen.

Neben der Prädikantin Brigitte Keiner und Pfarrer Christoph Kock sind im Rahmen des Kanzeltausches in unserer Gemeinde auch die Pfarrerinnen und Pfarrer aus den anderen Kirchenbezirken für den Gottesdienst in der Friedenskirche verantwortlich. Für die Musik sorgt unsere Organisten Renate Jarek-Stopyra.
Einmal in Monat feiern wir einen Abendmahlsgottesdienst und ebenfalls einmal im Monat einen Taufgottesdienst.
Herzliche Einladung!

 

Zeit: sonntags um 9.30 Uhr (Ausnahmen sind möglich!)
Ort: Friedenskirche, Hamminkelner Landstraße 20

Kontakt:
Pfarrer Dr. Christoph Kock, (0281) 6 13 89
Email Pfarrer Kock
Terminübersicht: Gottesdienste in der Ev. Kirchengemeinde Wesel

 

Aus dem Gemeindebrief 4/2013:
Von Zielgruppen und Zeiten
Die fünf Jugendlichen in der ersten Reihe schauen konzentriert auf den Ablauf, den sie von mir erhalten haben. Alles klar, jeder weiß, wann er bzw. sie dran ist. Die Texte, die sie lesen werden, liegen griffbereit auf dem Altar. Gemeinsam haben wir sie ausgesucht und das Lesen am Mikro geprobt. Gar nicht so einfach, vor so vielen zu sprechen. „Wann soll ich die Leute angucken?“, vergewissert sich Nadja*. Nachdem das geklärt ist, kann es losgehen.

Eigentlich ein ganz normaler Sonntag in der Friedenskirche. Denn oft sind Menschen an der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes beteiligt. Gemeindegruppen wie der Freizeittreff, der Männertreff oder die Frauenhilfe ebenso wie Konfirmanden oder das Kinderkirchen-Team. Chöre sorgen für besondere musikalische Akzente – vor allem zu den Festen.
Beteiligungsintensiv sind Gottesdienste für besondere Zielgruppen. Sie sind meist gut besucht. Konfirmandeneltern wollen etwa wissen, was in einem Jugendgottesdienst passiert, und kommen mit. Kinderchoreltern bringen ihre Kinder und bleiben da. Wer beteiligt ist, hat oft Menschen in seinem Umfeld, die neugierig darauf sind, was er oder sie denn mit auf die Beine gestellt hat.

Wer könnte sich durch einen Gottesdienst in besonderer Form angesprochen fühlen? Wer könnte ihn mitgestalten? Solche Überlegungen führen auch dazu, dass der Anfang gelegentlich von der gewohnten Zeit um 9.30 Uhr abweicht. Ein Gottesdienst für Große und Kleine beginnt um 11 Uhr. Ein Jugendgottesdienst oder Gospelgottesdienst um 18 Uhr. Grundsätzlich gilt an der Friedenskirche:
Mit Ausnahme von Heiligabend gibt es nur einen Gottesdienst pro Sonntag bzw. Feiertag. Diese Regelung hilft zum einen, die Kräfte v.a. von Pfarrer/in, Küster und Organistin zu bündeln. Zum anderen erlebt die Gemeinde, dass sie größer und vielfältiger  ist, als es im Gottesdienst um 9.30 Uhr den Anschein hat.
Zum Gottesdienst trifft sich keine geschlossene Gesellschaft. Hier ist immer noch ein Platz frei. Viele andere gehören dazu. Man trifft auf Fremdes ebenso wie auf Vertrautes. Aber Mittelpunkt jeden Gottesdienstes ist und bleibt die Bibel. Aufgeschlagen liegt sie auf dem Altar in der Hoffnung, dass durch sie der zu uns spricht, der uns miteinander verbindet.

Christoph Kock, Pfr.