Erster interaktiver Gottesdienst in der Friedenskirche

Beteiligung gut angekommen

Rund 150 Menschen aller Altersgruppen feierten am 10. Juli den ersten interaktiven Gottesdienst in der Friedenskirche.

Am 10. Juli fand der erste interaktive Gottesdienst an der Friedenskirche statt. Interaktiv deshalb, weil er Beteiligungsangebote für alle Altersgruppen beinhaltete: Statt einer Predigt gab es für Erwachsene verschiedene Bibelarbeiten zum Mitreden und -hören, außerdem kreative Angebote für Jugendliche und Kinder.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzten die Geschichte einer Frau in Szene, der Jesus zunächst nicht helfen wollte. Die Frau blieb hartnäckig und half Jesus, die von ihm gezogenen Grenzen zu überwinden. Dann verteilte sich die Gemeinde auf sechs Gruppen, in denen es Gelegenheit gab, sich über die erlebte Bibelgeschichte (Matthäus 15,21-28) auszutauschen und sie zu vertiefen.

Beeindruckendes Anspiel: Jesus verfängt sich in seinen Vorurteilen: Der ausländischen Frau (sie kniet vor ihm) will er zu nächst nicht helfen.Beeindruckendes Anspiel: Jesus verfängt sich in seinen Vorurteilen: Der ausländischen Frau (sie kniet vor ihm) will er zu nächst nicht helfen. Aber die Frau bleibt hartnäckig und hilft Jesus, sich aus seinen engen, selbstgesetzten Grenzen zu befreien.Aber die Frau bleibt hartnäckig und hilft Jesus, sich aus seinen engen, selbstgesetzten Grenzen zu befreien.

Im Schlussteil standen 8 Kinder der KiTa Friedenskirche im Mittelpunkt, für die nach den Ferien die Schule beginnt und die zum Abschluss ihrer KiTa-Zeit den Segen empfingen.
Ein ungewohnter, aber spannender Gottesdienst. So lautete ein Fazit, dass beim anschließenden Imbiss oft zu hören war. Eine Frau meinte: "Es war schön und ich bin mit Menschen ins Gespräch gekommen, mit denen ich sonst nie gesprochen habe!"
Auch für die vielen Beteiligten (Mini-Friki, KiTa, Kindergottesdienst, Evangelische Jugend Wesel, Jugendleiter, Prädikantin, Pfarrer/in) war klar: Es hat es sich gelohnt, dieses Modell zu erproben. So wird es hoffentlich nicht der letzte interaktive Gottesdienst an der Friedenskirche gewesen sein.
Christoph Kock