Interessante Meinungen zu Gottesdiensten und den neuen Anfangs-Zeiten

Der Redaktionskreis des Gemeindebriefs wertete Gottesdienstumfrage aus

Die im April durch eine Beilage im Gemeindebrief gestartete Gottesdienstumfrage ist inzwischen beendet und ausgewertet worden. Über 250 Gemeindeglieder haben an Ihr teilgenommen zum einen über das im Gemeindebrief beigelegte Formular und zum anderen über das Internet. Die Redaktion des Gemeindebriefs hat die Ergebnisse nun ausgewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse der Gottesdienstumfrage im Einzelnen:

  1. Die Veränderung der Gottesdienstzeiten in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel von einem einheitlichen 10 Uhr-Termin hin zu zwei unterschiedlichen Zeiten 9.30 Uhr (Gnadenkirche, Friedenskirche) und 11 Uhr (Willibrordi-Dom, Kirche am Lauerhaas) wird mehrheitlich positiv gesehen. Knapp zwei Drittel der Gemeindeglieder befürworten die Veränderung, ungefähr ein Drittel trauern dem früheren einheitlichen 10-Uhr-Termin nach.
  2. Das Teilnahmeverhalten hat sich seit der Terminveränderung kaum verändert, einige wenige gehen nun häufiger oder seltener.
  3. Knapp 20 Prozent  wünschen sich regelmäßig Abendgottesdienste.
  4. Von den seit einigen Jahren stattfindenden besonderen Abendgottesdiensten ist  jeweils 35 Prozent der Umfrageteilnehmer der Nachteulengottesdienst und der Gospelgottesdienst durch einen Besuch bekannt geworden. 20% kennen jeweils den Meditativen Gottesdienst bzw. den Jugendgottesdienst durch eigene Teilnahme. In der Beliebtheitsskala steht der Gospelgottesdienst vor dem Nachteulengottesdienst. Es folgen knapp dahinter der Meditative Gottesdienst und der Jugendgottesdienst.
  5. Auf einer Werteskala von 1 bis 10 konnte man eintragen, wie hoch man selbst seine eigene Zustimmung zu dem „normalen“ Predigt- und Abendmahlsgottesdienst einschätzt. Im Durchschnitt bekam diese Form des Gottesdienstes 8 von 10 möglichen Punkten.
  6. Viele Teilnehmer haben einzelne Wünsche geäußert, die in die weiteren Überlegungen der  verschiedenen Gremien der Gemeinde einfließen werden.
  7. An der Umfrage beteiligten zu 60% Frauen und 40% Männer, 60% waren über 65 Jahre, 40% jünger.

Das Presbyterium wird in seiner Juli-Sitzung über die Frage beraten, wie nun weiter nach der Probephase von ca. eineinhalb Jahren verfahren werden soll.