Presbyteriumwahl 2016

Aufkreuzen und ankreuzen

Liebe Gemeindemitglieder,

am 14. Februar 2016 wird unser Presbyterium, das Leitungsteam der Gemeinde, in Teilen neu gewählt. Und zwar in den Wahlbezirken I (Willibrordi-Dom/Innenstadt – Pfarrbezirke 2 und 6) und III (Lauerhaas – Pfarrbezirke 1 und 4). Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie weiter unten.

In den Wahlbezirken II (Gnadenkirche) und IV (Friedenskirche) wurden nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen vorgeschlagen als Stellen zu besetzen sind. Insofern gelten die Vorgeschlagenen als gewählt. Dasselbe gilt auch für die Mitarbeiter-Presbyter und -Presbyterinnen, die ebenfalls gewählt sind.  In der Gemeindebriefausgabe Februar / März werden sie sich jedoch kurz vorstellen.

Wir bitten alle Wahlberechtigten herzlich, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.

Das ist diesmal besonders einfach. Alle dazu benötigten Unterlagen werden per Brief versandt. Sie können also per Briefwahl abstimmen, wer in den nächsten 4 Jahren an der Leitung unserer Gemeinde beteiligt ist. Oder Sie kommen persönlich zur Wahl am 14. Februar 2016 in das Haus am Dom bzw. ins Gemeindezentrum am Lauerhaas.

Die Kandidaten und Kandidatinnen haben sich bei Gemeindeversammlungen am 1. Advent bzw. im Januar vorgestellt. Auch können Sie dem Gemeindebrief bzw. unserer Homepage nähere Informationen entnehmen.

Falls Sie von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen, bitten wir Sie, den Wahlbrief bis spätestens zum 12.02.2016 um 16:00 Uhr per Post zu versenden bzw. im Briefkasten am Lutherhaus abzugeben. Wenn Sie Ihre Wahlentscheidung per Post versenden, zahlen wir die Portogebühren.

Falls dieser Termin versäumt wird, kann die Wahl noch persönlich am 14.02.2016 im Gemeindezentrum am Lauerhaas bzw. im Haus am Dom erfolgen.

Bitte beteiligen Sie sich an der Wahl des Presbyteriums unserer Kirchengemeinde und entscheiden Sie, wer in den nächsten 4 Jahren das Leitungsgremium bildet!

Ich hoffe auf eine hohe Wahlbeteiligung und grüße Sie herzlich!

 

Pfarrer Albrecht Holthuis
Vorsitzender des Presbyteriums

 

Kandidierende im Wahlbezirk I (Willibrordi-Dom/Innenstadt – Pfarrbezirke 2 und 6)

von links: Reiner Weyer, Volker Hoffmann, Monika Laußus, Monika Mecuss, Verena Schröer,
Rolf Tenhaeff, Bernd Siebert, Günter Freßmann

Günter Freßmann, 68 Jahre, Rentner
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Verwaltung der Finanzen. Insbesondere die Umstellung auf das "Neue kirchliche Finanzwesen" und die Erhaltung des Gebäudebestandes stellen eine Herausforderung dar. Die Bewahrung des Willibrordi-Domes und die Förderung der ökumenischen Zusammenarbeit liegen mir am Herzen.

Volker Hoffmann, 50 Jahre, Leiter Betriebsfeuerwehr
Meine besonderen Interessen liegen in der Sicherheit der Kirchen, Gemeindehäuser und Kitas. Die Gottesdienstmitgestaltung empfinde jedes Mal als innere Herausforderung, die ich aber immer wieder gerne annehme. Durch die spannende Mitwirkung in der Gemeinde bin ich nun in die Ausbildung zum Notfallseelsorger eingetreten, bleibe aber der Gemeinde vor Ort gerne mit Rat und Tat als Presbyter erhalten.

Monika Laußus, 68 Jahre, Rentnerin
Seit über 30 Jahren bin ich der Kirchen- und Chormusik zugetan.
Für mich ist Musik, neben Sprache, ein wichtiges Gestaltungselement eines Gottesdienstes.

Monika Mecuss, 57 Jahre, verheiratet, 4 Kinder, 7 Enkelkinder
Ich würde gerne Presbyterin in der evangelischen Kirchengemeinde am Dom werden, weil ich mich hier seit jugendlichem Alter gut aufgehoben fühle. Ob für den Kindergarten oder für die Senioren: wo Hilfe gebraucht wird, setze ich mich gerne für die Gemeinde ein.
Seit ein paar Monaten gehe ich nun auch in die Gruppe der Frauenhilfe, auch dies mache ich mit viel Freude. Gerne würde ich mich auch an weiteren Aktivitäten für die Gemeinde beteiligen.

Verena Schröer, 49 Jahre, Beamtin im vorzeitigen Ruhestand
Seit nunmehr 8 Jahren bin ich für die Gemeinde am Dom als Presbyterin tätig, vor allem im Jugendausschuss und in der Konfirmandenarbeit. Gerne wirke ich bei der Gottesdienstgestaltung mit und finde es spannend, hierbei hinter die „Kulissen“ zu blicken. Ich wünsche mir ein herzliches Miteinander und gegenseitige Wertschätzung bei aller Verschiedenheit. Für die Zukunft unserer Gemeinde erhoffe ich mir, dass sie Christen verschiedener Herkunft eine geistliche Heimat bietet. Hieran möchte ich teilhaben.

Bernd Siebert, 67 Jahre
Die „Arbeit an unserem Dom“ ist für mich spannend und lehrreich und entspricht meinem Temperament und meinen Interessen. Der Umgang mit den Menschen in unserer Gemeinde, die vielen Gespräche sind mir sehr wichtig. Auch die Mitgestaltung der Gottesdienste – die ganz normalen und die verschiedenen ungewöhnlichen, z.B. die Nachteulengottesdienste, den Start in den Sommer – hat mir großen Spaß gemacht. Im Finanz- und Bezirksausschuss sowie in dazugehörigen Gremien stellte ich mir vor, was der Wille der Gemeinde sein könnte und wie er durchsetzbar ist. Gerne möchte ich diese Aufgaben weiter übernehmen und bewerbe mich deshalb um das Amt des Presbyters.

Rolf Tenhaeff, 54 Jahre, verheiratet, 2 Kinder (16 und 13 J.), Dipl.Kfm. im Evang. Krankenhaus Wesel
Auch nach 12-jähriger Tätigkeit im Presbyterium fasziniert mich dort das gleichberechtigte Miteinander unterschiedlichster Menschen und Meinungen.
Neben meiner Mitwirkung im Finanzausschuss engagiere ich mich vor allem in allen Angelegenheiten rund um den Willibrordi-Dom.

Reiner Weyer, 56 Jahre, Sparkassen-Betriebswirt
Die ersten 4 Jahre im Presbyterium haben mich sehr bereichert. Berufsbedingt sollten eigentlich die „Zahlen“ im Vordergrund meiner bisherigen Tätigkeit stehen. Mindestens gleich viel Zufriedenheit und Freude bereitet mir aber auch die Beschäftigung z.B. mit der Gottesdienstgestaltung und Themen rund um den Dom.

 

Kandidierende im Wahlbezirk III (Lauerhaas – Pfarrbezirke 1 und 4)

 

von links: Michaela Bernstein, Renate Brützel, Christel Hasibether (bereits gewählte Mitarb.Presb.),
Klaus Hanauska, Ulrike Schoenen, Heidrun Bühnen, Sabine Labeda

 

Michaela Bernstein, 52 Jahre, verh., zwei erw. Töchter, Hausfrau
Meine Gemeindearbeit begann vor zwei Jahren mit dem Verteilen des Gemeindebriefes. Nun kann ich mir gut vorstellen, noch aktiver zum Gemeindeleben beizutragen; mich der Herausforderung stellen, dass Kirche ein Teil unseres Lebens bleibt und nicht in Vergessenheit gerät oder ins Abseits gedrängt wird.

Heidrun Bühnen, 56 Jahre, verh., 1 erw. Sohn, kfm. Angestellte
Ich möchte mich auch weiterhin für eine aktive und lebendige Gemeinde einsetzen, das Verständnis der Generationen füreinander fördern, Menschen ermutigen, sich auf „Kirche" einzulassen und Glauben erfahrbar machen.

Renate Brützel, 65 Jahre, Pensionärin
Mit den Erfahrungen der letzten vier Jahre möchte ich meine Arbeit am Gemeindebrief, bei der Mitgestaltung von Gottesdiensten und bei der Entscheidungsfindung im Presbyterium fortsetzen.

Klaus Hanauska, 68 Jahre, verh., 2 Kinder und 4 Enkelkinder, Dipl. Verwaltungswirt, Pensionär
Im Falle meiner Wahl würde ich mich besonders freuen, wenn ich weiterhin im Kuratorium des evgl. Kinderheimes mitwirken darf. Als langjähriger Amtsvormund und -pfleger in einem Jugendamt interessieren mich diese Aufgaben besonders. Darüber hinaus möchte ich mich nach wie vor für ein gutes Miteinander in Gemeinde und Gesellschaft vor Ort einsetzen.

Sabine Labeda, 57 Jahre, verh., Heilpädagogin
Seit acht Jahren bin ich Mitglied im Presbyterium und möchte weiterhin das Gemeindeleben aktiv mitgestalten. Als langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin liegen meine Schwerpunkte im Bereich der Kirchenmusik und der Kinder- und Jugendarbeit, wo ich ein gutes Miteinander von allen Altersgruppen erlebe.

Ulrike Schoenen, 63 Jahre, verh., 2 erw. Kinder, Grundschullehrerin, ab Sommer 2016 im Ruhestand
Gerne möchte ich als Presbyterin in der Gemeinde mitarbeiten. Das Gemeindeleben, das mir als Chorsängerin (seit ca. 20 Jahren) sehr vertraut ist und von vielen engagierten Mitarbeitern getragen wird, möchte ich mit meinen Möglichkeiten und meiner Erfahrung unterstützen.

 

Bereits gewählte Presbyterinnen und Presbyter im Bezirk Gnadenkirche

von links: Daniela Krasch, Johann Krieger, Cornelia Haß, Roland Marx

Cornelia Haß, 56 Jahre, verh., 2 Söhne, Hausfrau, Organisatorin des Besuchsdienstes beieinander
Meine Schwerpunkte sind die Mitgestaltung von Gottesdiensten (meditativer und Literatur-GD) und die Mitarbeit im Diakonieausschuss. Ich möchte mithelfen, unser Gemeindeleben durch neue und interessante Angebote attraktiver zu gestalten.

Daniela Krasch, 47 Jahre, Polizistin, verheiratet, ein Sohn (15)
Wie kann Kirche Jugend und „mittelalte“ Generation im oft anstrengendem Schul- und Berufsleben erreichen? Diese Frage beschäftigt mich. In diesem Sinne möchte ich mich in der Öffentlichkeitsarbeit und beim Mitgestalten von Gottesdiensten engagieren.

Johann Krieger, 36 Jahre, Hausmann, 2 Kinder (5 + 6)
Mir ist es wichtig, dass die Kirche im Ganzen ihre gesellschaftliche Bedeutung behält und die Gemeinde vor Ort lebendig bleibt. Hierzu möchte ich als Presbyter meinen Beitrag leisten. Wichtig sind mir besonders das öffentliche Auftreten der Kirche, sowie die Präsenz der Gemeinde im Leben der Menschen hier im Bezirk.

Roland Marx, 48 Jahre, Verkaufsleiter
Wie in den letzten acht Jahren, soll der Schwerpunkt meiner Arbeit im Bereich der Kindertageseinrichtungen liegen. Zusätzlich möchte ich mehr Menschen in allen Altersklassen für unsere Gottesdienste begeistern.

Der Bezirk Gnadenkirche stellt fünf Presbyterinnen bzw. Presbyter. Ein Platz ist vorläufig unbesetzt, dieser kann im Laufe der nächsten vier Jahre nachbesetzt werden.

 

Bereits gewählte Presbyterinnen und Presbyter im Bezirk Friedenskirche

von links: Lutz Rippin, Claudia Schlüter, Marcel Voortman, Heike Luschnat, Dr. Wilhelm Rehorn

Heike Luschnat, 49 Jahre, verh., 2 Kinder, Bankkauffrau
Unsere Kirche ist ein Ort, an dem vielfältiges Gemeindeleben stattfindet und Gemeinschaft erleb-bar ist. Ich möchte mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass diese Gemeinschaft – besonders an der Friedenskirche – offen, lebendig und einladend bleibt.

Dr. Wilhelm Rehorn, 59 Jahre, verh., 2 erw. Kinder, Arzt
Ich bin seit 2000 Mitglied des Presbyteriums. Mir ist wichtig, dass die evangelische Kirche ihren Aufgaben dauerhaft nachkommen kann – einerseits durch finanzielle Solidität, andererseits, indem sie Nachwuchs durch ihre Kinder- und Jugendarbeit gewinnt.

Lutz Rippin, 50, verh., 2 Kinder, selbstständig
Meine Familie und ich wurden vor einigen Jahren freundlich als Gäste in der Friedenskirche auf-genommen. Es ist mir wichtig, dass junge Familien, Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Her-kunft gute Erfahrungen in unserer Gemeinde sammeln.

Claudia Schlüter, 49 Jahre, verh., Rechtspflegerin
In den letzten 4 Jahren habe ich mich verstärkt in der Jugendarbeit und für Projekte an der Friedenskirche eingesetzt. Erforderlich ist in Zukunft ein weiteres Zusammenwachsen der Bezirke und vernetztes Arbeiten in der Gemeinde, um Ressourcen optimal zu nutzen.

Marcel Arend Voortman, 46 Jahre, verh., 3 Kinder, selbständig
In 8 Jahren Presbyterium haben mich vor allem die Finanzen unserer Gemeinde interessiert. In Zukunft werden Personal(-planung) und demografischer Wandel uns in Anspruch nehmen. Mitei-nander und im Konsens den Weg bestimmen, daran möchte ich weiter mitarbeiten!

 

Bereits gewählte Mitarbeiterpresbyterinnen und -presbyter

von links: Christel Hasibether, Johann Löw, Christian Schröder, Gisela Ziegler

Christel Hasibether, 69 Jahre, verh., 2 Kinder, Mitarbeiterin Gemeindebrief
Nach wie vor sind meine Schwerpunkte die Öffentlichkeitsarbeit und die Gottesdienstgestaltung. Beide Bereiche können in Zeiten des Umbruchs Orientierungshilfe geben, um mit neuen Herausforderungen fertig zu werden.

Johann Löw, 54 Jahre, Hausmeister Haus am Dom, verh, 1 erw. Tochter
Nach 13-jähriger Tätigkeit im Presbyterium als Mitarbeiterpresbyter bin ich mit Freude dabei, mich in diesem Gremium für das Wohl der Gemeinde und deren Mitarbeiter einzusetzen. Als Elektriker und Hausmeister im Haus am Dom unterstütze ich die Gemeinde rund um den Willibrordi-Dom im Technischen Bereich und biete an vielen Stellen meine Hilfe und Unterstützung an.

Christian Schröder, 48 Jahre, verh., 2 Kinder, Küster an der Gnadenkirche
Seit 12 Jahren bin ich Mitarbeiterpresbyter und möchte weiter in der Kirche aktiv mitwirken und das Gemeindeleben kreativ mitgestalten.

Gisela Ziegler, 58 Jahre, 2 Kinder, Verwaltungsangestellte i. Lutherhaus / Kirchenkreis Wesel
In der kommenden Zeit wird es noch wichtiger sein zusammen zu halten und den Glauben nicht zu verlieren. Viele Aufgaben stehen bevor, wobei wir den Nächsten niemals vergessen sollten.