Ab jetzt: Per Brief das Presbyterium wählen!

In den Wahlbezirken der Kirche am Lauerhaas und des Willibrordi-Domes werden in den nächsten Tagen die Wahlbriefe verteilt

Der eigentliche Wahltag ist zwar der 14. Februar - aber ab kommender Woche werden die ersten Wahlbriefe schon in den Straßen verteilt bzw. zu den wahlberichtigten Gemeindegliedern versandt. Dann können Sie schon über die Zusammensetzung des neuen Presbyteriums mitentscheiden und Ihre "Kreuze" machen. Bis einschließlich 12.2. ist dann Zeit, den Stimmzettel per Post abzugeben (Gebühr zahlt der Empfänger) oder direkt in den Briefkasten am Lutherhaus zu befördern. Am Wahltag selber, dem 14.2., können Sie in den Wahllokalen (Gemeindezentrum am Lauerhaas bzw. Haus am Dom) schließlich auch noch ihre Stimme abgeben, wenn Sie es nicht schon zuvor mit dem Brief gemacht haben oder den Termin versäumt haben.

Diesesmal gibt es eine Wahl nur in den Wahlbezirken I (Willibrordi-Dom/Innenstadt – Pfarrbezirke 2 und 6) und III (Lauerhaas – Pfarrbezirke 1 und 4). Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie weiter unten. In den Wahlbezirken II (Gnadenkirche) und IV (Friedenskirche) wurden nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen vorgeschlagen als Stellen zu besetzen sind. Insofern gelten die Vorgeschlagenen als gewählt. Dasselbe gilt auch für die Mitarbeiter-Presbyter und -Presbyterinnen, die ebenfalls gewählt sind. 

Wir bitten alle Wahlberechtigten herzlich, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.

Wer die  Kandidaten und Kandidatinnen im einzelnen sind, können Sie den weiteren Informationen (s.u.) entnehmen.

Bitte beteiligen Sie sich an der Wahl des Presbyteriums unserer Kirchengemeinde und entscheiden Sie, wer in den nächsten 4 Jahren das Leitungsgremium bildet!

Ich hoffe auf eine hohe Wahlbeteiligung und grüße Sie herzlich!

 

Pfarrer Albrecht Holthuis
Vorsitzender des Presbyteriums

 

Kandidierende im Wahlbezirk I (Willibrordi-Dom/Innenstadt – Pfarrbezirke 2 und 6)

von links: Reiner Weyer, Volker Hoffmann, Monika Laußus, Monika Mecuss, Verena Schröer,
Rolf Tenhaeff, Bernd Siebert, Günter Freßmann

Günter Freßmann, 68 Jahre, Rentner
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Verwaltung der Finanzen. Insbesondere die Umstellung auf das "Neue kirchliche Finanzwesen" und die Erhaltung des Gebäudebestandes stellen eine Herausforderung dar. Die Bewahrung des Willibrordi-Domes und die Förderung der ökumenischen Zusammenarbeit liegen mir am Herzen.

Volker Hoffmann, 50 Jahre, Leiter Betriebsfeuerwehr
Meine besonderen Interessen liegen in der Sicherheit der Kirchen, Gemeindehäuser und Kitas. Die Gottesdienstmitgestaltung empfinde jedes Mal als innere Herausforderung, die ich aber immer wieder gerne annehme. Durch die spannende Mitwirkung in der Gemeinde bin ich nun in die Ausbildung zum Notfallseelsorger eingetreten, bleibe aber der Gemeinde vor Ort gerne mit Rat und Tat als Presbyter erhalten.

Monika Laußus, 68 Jahre, Rentnerin
Seit über 30 Jahren bin ich der Kirchen- und Chormusik zugetan.
Für mich ist Musik, neben Sprache, ein wichtiges Gestaltungselement eines Gottesdienstes.

Monika Mecuss, 57 Jahre, verheiratet, 4 Kinder, 7 Enkelkinder
Ich würde gerne Presbyterin in der evangelischen Kirchengemeinde am Dom werden, weil ich mich hier seit jugendlichem Alter gut aufgehoben fühle. Ob für den Kindergarten oder für die Senioren: wo Hilfe gebraucht wird, setze ich mich gerne für die Gemeinde ein.
Seit ein paar Monaten gehe ich nun auch in die Gruppe der Frauenhilfe, auch dies mache ich mit viel Freude. Gerne würde ich mich auch an weiteren Aktivitäten für die Gemeinde beteiligen.

Verena Schröer, 49 Jahre, Beamtin im vorzeitigen Ruhestand
Seit nunmehr 8 Jahren bin ich für die Gemeinde am Dom als Presbyterin tätig, vor allem im Jugendausschuss und in der Konfirmandenarbeit. Gerne wirke ich bei der Gottesdienstgestaltung mit und finde es spannend, hierbei hinter die „Kulissen“ zu blicken. Ich wünsche mir ein herzliches Miteinander und gegenseitige Wertschätzung bei aller Verschiedenheit. Für die Zukunft unserer Gemeinde erhoffe ich mir, dass sie Christen verschiedener Herkunft eine geistliche Heimat bietet. Hieran möchte ich teilhaben.

Bernd Siebert, 67 Jahre
Die „Arbeit an unserem Dom“ ist für mich spannend und lehrreich und entspricht meinem Temperament und meinen Interessen. Der Umgang mit den Menschen in unserer Gemeinde, die vielen Gespräche sind mir sehr wichtig. Auch die Mitgestaltung der Gottesdienste – die ganz normalen und die verschiedenen ungewöhnlichen, z.B. die Nachteulengottesdienste, den Start in den Sommer – hat mir großen Spaß gemacht. Im Finanz- und Bezirksausschuss sowie in dazugehörigen Gremien stellte ich mir vor, was der Wille der Gemeinde sein könnte und wie er durchsetzbar ist. Gerne möchte ich diese Aufgaben weiter übernehmen und bewerbe mich deshalb um das Amt des Presbyters.

Rolf Tenhaeff, 54 Jahre, verheiratet, 2 Kinder (16 und 13 J.), Dipl.Kfm. im Evang. Krankenhaus Wesel
Auch nach 12-jähriger Tätigkeit im Presbyterium fasziniert mich dort das gleichberechtigte Miteinander unterschiedlichster Menschen und Meinungen.
Neben meiner Mitwirkung im Finanzausschuss engagiere ich mich vor allem in allen Angelegenheiten rund um den Willibrordi-Dom.

Reiner Weyer, 56 Jahre, Sparkassen-Betriebswirt
Die ersten 4 Jahre im Presbyterium haben mich sehr bereichert. Berufsbedingt sollten eigentlich die „Zahlen“ im Vordergrund meiner bisherigen Tätigkeit stehen. Mindestens gleich viel Zufriedenheit und Freude bereitet mir aber auch die Beschäftigung z.B. mit der Gottesdienstgestaltung und Themen rund um den Dom.

 

Kandidierende im Wahlbezirk III (Lauerhaas – Pfarrbezirke 1 und 4)

 

von links: Michaela Bernstein, Renate Brützel, Christel Hasibether (bereits gewählte Mitarb.Presb.),
Klaus Hanauska, Ulrike Schoenen, Heidrun Bühnen, Sabine Labeda

 

Michaela Bernstein, 52 Jahre, verh., zwei erw. Töchter, Hausfrau
Meine Gemeindearbeit begann vor zwei Jahren mit dem Verteilen des Gemeindebriefes. Nun kann ich mir gut vorstellen, noch aktiver zum Gemeindeleben beizutragen; mich der Herausforderung stellen, dass Kirche ein Teil unseres Lebens bleibt und nicht in Vergessenheit gerät oder ins Abseits gedrängt wird.

Heidrun Bühnen, 56 Jahre, verh., 1 erw. Sohn, kfm. Angestellte
Ich möchte mich auch weiterhin für eine aktive und lebendige Gemeinde einsetzen, das Verständnis der Generationen füreinander fördern, Menschen ermutigen, sich auf „Kirche" einzulassen und Glauben erfahrbar machen.

Renate Brützel, 65 Jahre, Pensionärin
Mit den Erfahrungen der letzten vier Jahre möchte ich meine Arbeit am Gemeindebrief, bei der Mitgestaltung von Gottesdiensten und bei der Entscheidungsfindung im Presbyterium fortsetzen.

Klaus Hanauska, 68 Jahre, verh., 2 Kinder und 4 Enkelkinder, Dipl. Verwaltungswirt, Pensionär
Im Falle meiner Wahl würde ich mich besonders freuen, wenn ich weiterhin im Kuratorium des evgl. Kinderheimes mitwirken darf. Als langjähriger Amtsvormund und -pfleger in einem Jugendamt interessieren mich diese Aufgaben besonders. Darüber hinaus möchte ich mich nach wie vor für ein gutes Miteinander in Gemeinde und Gesellschaft vor Ort einsetzen.

Sabine Labeda, 57 Jahre, verh., Heilpädagogin
Seit acht Jahren bin ich Mitglied im Presbyterium und möchte weiterhin das Gemeindeleben aktiv mitgestalten. Als langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin liegen meine Schwerpunkte im Bereich der Kirchenmusik und der Kinder- und Jugendarbeit, wo ich ein gutes Miteinander von allen Altersgruppen erlebe.

Ulrike Schoenen, 63 Jahre, verh., 2 erw. Kinder, Grundschullehrerin, ab Sommer 2016 im Ruhestand
Gerne möchte ich als Presbyterin in der Gemeinde mitarbeiten. Das Gemeindeleben, das mir als Chorsängerin (seit ca. 20 Jahren) sehr vertraut ist und von vielen engagierten Mitarbeitern getragen wird, möchte ich mit meinen Möglichkeiten und meiner Erfahrung unterstützen.