Der Meditative Gottesdienst in der Gnadenkirche öffnete die Herzen

Am Sonntag, 21. Februar fand der erste Meditative Gottesdienst in diesem Jahr statt, wie gewohnt um 19 Uhr in der Gnadenkirche.

Das Thema lehnte sich an die diesjährige Aktion von '7 Wochen ohne' an: "Großes Herz! 7 Wochen ohne Enge". Wie lebensnotwendig das Herz ist, wurde bei den einleitenden Informationen deutlich, die staunen ließen, wie oft z. B. das Herz in einem Menschenleben schlägt. In vielen Kulturen ist das Herz aber darüberhinaus auch der Sitz des Mutes und der Gefühle, insbesondere der Liebe. Auch in unserer modernen, durch Computer geprägten Zeit scheint das Herz-Symbol unentbehrlich zu sein: Es ist eines der meistverwendeten Symbole im Internet.

Wie würde sich unser Leben, unsere Welt verändern, wenn wir alle vorsichtig versuchen würden, unser Herz von Einengungen zu befreien und so ein bisschen mehr zu öffnen? Und sei es erstmal probeweise nur für 7 Wochen? Und was macht überhaupt unser Herz weit? In einer Meditationsphase konnten die Besucherinnen und Besucher ihre Gedanken dazu auf Karten aufschreiben, die sie schon am Eingang der Kirche erhalten hatten. Einige Antworten wurden vom Vorbereitungsteam vorgelesen: Sie geben einen Eindruck davon, wie bunt und weit unsere Welt und unser Zusammenleben sein kann, wenn wir alle unsere Herzen öffnen.

Für die musikalische Begleitung sorgten in diesem Gottesdienst Renate Jarek-Stopyra (Orgel) und ihre Tochter Katharina (Geige).

Der nächste Abendgottesdienst in der Gnadenkirche findet am Sonntag, 19. Juni 2016 statt. Es wird ein Literaturgottesdienst sein. Ein weiterer Meditativer Gottesdienst wird im Herbst stattfinden.