Präsentation des neuen Altarbildes am Palmsonntag

Die Krankenhauskirche ist nun noch einladender geworden: Ein Altarbild schmückt die bisher kahlen Wände und schafft eine angenehme Atmosphäre.

Nach monatelanger Neugestaltung der Krankenhauskirche konnte sie im November letzten Jahres wieder in den Dienst genommen werden. Modern und hell zeigt sich der Raum seither, aber auch noch etwas kühl, denn das Bild für den Altar ist erst in der zweiten Märzhälfte vom Künstler Eberhard Münch geschaffen worden.

Blick auf den Altarraum mit dem neuen WandbildBlick auf den Altarraum mit dem neuen Wandbild Pfarrerin Gesine Gawehn vor dem AltarbildPfarrerin Gesine Gawehn vor dem Altarbild

Münch, ein bekannter Künstler aus Wiesbaden, war schon in zahlreichen Kirchen und Kapellen im In- und Ausland künstlerisch tätig. Einer seiner Schwerpunkte ist die Wandmalerei. Und so hat er für die Kirche im Evangelischen Krankenhaus eine plastische Wandmalerei in lichtvollen Farben und kräftigen Bewegungen für den Altarraum gestaltet.

Der Künstler Eberhard Münch und Pfarrerin Gesine Gawehn vor dem KunstwerkDer Künstler Eberhard Münch und Pfarrerin Gesine Gawehn vor dem Kunstwerk Auch die Seitenwand wurde mit in die künstlerische Gestaltung einbezogenAuch die Seitenwand wurde mit in die künstlerische Gestaltung einbezogen

Am Palmsonntag konnten sich die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher in der voll besetzten Krankenhauskirche selbst ein Bild von dem neu geschaffenen Kunstwerk machen. In ihrer Predigt erläuterte Pfarrerin Gesine Gawehn den Aufbau des Bildes, das Münch "Erlösung" genannt hat.  Obwohl es auch von Leid, Ängsten und Schmerzen erzählt, strahlt das Bild insgesamt eine große Leichtigkeit und Zuversicht aus.

Gesine Gawehn sprach die Hoffnung aus, dass Menschen, die mit ihren Sorgen in die Krankenhauskirche kommen, sich unter diesem Altarbild geborgen fühlen und etwas von Gottes Nähe in schwierigen Tagen spüren.

Viele nutzten die Gelegenheit, nach dem Gottesdienst noch einen näheren Blick auf das Altarbild zu werfen. Die warmen Farmen und der lebendige Aufbau des Kunstwerks fanden allgemein große Zustimmung.

 

Fotos: Götz Gawehn