Klausurtagung des Presbyteriums zur neuen Gemeindekonzeption

Vom 24. bis 26. Oktober 2014 beriet das Presbyterium in der Wasserburg Rindern in Kleve ausgiebig über die neue Gesamtkonzeption für die Kirchengemeinde Wesel.

Nach vielen Monaten intensiver Vorbereitung in zahlreichen Treffen - hervorragend unterstützt durch die Gemeindeberater Susanne Jantsch und Ulrich Sendzik - präsentierte die Steuerungsgruppe einen detaillierten Vorschlag für die neue Gemeindekonzeption. In idyllischer Umgebung in der Wasserburg Rindern nahmen sich die mitgereisten Mitglieder des Presbyteriums ausgiebig Zeit, sich mit den Vorschlägen zu den verschiedenen Arbeitsbereichen auseinanderzusetzen und das weitere Vorgehen zu beschließen. Die erste Arbeitseinheit am Freitagabend wurde von Herrn Sendzik aus Düsseldorf moderiert und trotz der späten Stunde setzten sich alle Teilnehmenden sehr engagiert in Kleingruppen mit dem Thema auseinander.

Kleingruppenarbeit Einführung durch Herrn Sendzik
Einige Mitglieder der Steuerungsgruppe Führung durch das "Museum Kurhaus Kleve"

 

Diese Arbeit wurde im Samstag - dann in Eigenregie - fortgesetzt: Fragen, Ergänzungen, Zustimmung und Ablehnung zu einzelnen Aspekten wurden gesammelt, festgehalten und strukturiert. Positiv wirkte sich dabei aus, dass auch "Außenstehende", nämlich mitgereiste Partnerinnen und Partner einen eigenen Blick auf die vorliegenden Texte warfen und allzu "kircheninterne" Sprache hinterfragen konnten. Nach Beratungen im Plenum einigte sich das Presbyterium darauf, dass die Steuerungsgruppe die gesammelten Vorschläge aufgreift und eine überarbeitete Fassung präsentiert. Dabei wurde die Arbeit der Steuerungsgruppe gewürdigt, indem sich die Änderungswünsche auf Details beziehen, nicht aber auf das Große Ganze, so dass die Gesamtkonzeption in großen Teilen bereits fertig erarbeitet ist. So ist es sehr wahrscheinlich, dass sie im Jubiläumsjahr (475 Jahre Kirchengemeinde Wesel im Jahr 2015) verabschiedet werden kann.

 

 

 

 

 

 

Im historischen Park Evangelische Kirche in Kranenburg

 

Die Auseinandersetzung mit der Materie war im Nachhinein betrachtet gar nicht so trocken wie viele befürchtet hatten, sondern durchaus auch unterhaltsam, was wohl auch das gute Arbeitsergebnis unterstützte. Neben der Arbeit blieb aber auch Zeit für gemeinsame Unternehmungen: So nahmen alle an einer Führung durch das schöne "Museum Kurhaus Kleve" teil, wo es neben den Werken von Ewald Mataré und Joseph Beuys in der Sonderausstellung auch interessante Installationen von Michael Sailstorfer zu sehen gab. Viele nutzten danach noch die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Spaziergang durch die historische Parklandschaft und den angrenzenden Wald mit wunderbaren Ausblicken. Nach einem Besuch des Sonntagsgottesdienstes in der kleinen evangelischen Kirche in Kranenburg traten alle den Heimweg nach Wesel an.