Eine Kirche, vielen Sprachen

Ökumenischer Gottesdienst in der Friedenskirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirchenpräsident Eliki Bonanga (Demokratische Republik Kongo) und Desri Sumbayak (Indonesien; 2. bzw. 3. v.l.) mit Mitarbeitenden der Friedenskirche und deren Familienangehörigen (Foto: Susanne Kock) 

Den ökumenischen Horizont der Kirche erlebten viele Kinder (u.a. der KiTa Friedenskirche), Jugendliche und Erwachsene, die den Gottesdienst für Große und Kleine am 29. Juni in der Friedenskirche mitfeierten. Zu Gast waren Frau Desri Maria Sumbayak aus Indonesien und Kirchenpräsident Eliki Bonanga aus der Demokratischen Republik Kongo. Die beiden waren Delegierte ihrer Kirchen auf der VEM-Vollversammlung, die in diesem Jahr in Wuppertal stattfand.
Jesu Auftrag zur Taufe war auf Lingala, Indonesisch, Polnisch, Russisch, Niederländischen und Deutsch zu hören. Zwei dieser Sprachen brachten die Gäste mit, die anderen werden im Umfeld der Friedenskirche und in einigen KiTa-Familien gesprochen. Kirchenpräsident Bonganga machte deutlich: Es sind verschiedene Sprachen, die wir sprechen. Aber die Taufe in Jesu Auftrag macht uns alle zu Kinder Gottes und verbindet uns.
Nach dem lebhaften und bewegten Gottesdienst gab es Gelegenheit, mit den beiden Gästen ins Gespräch zu kommen. Sie stellten ihre Heimatkirchen vor und berichteten von der VEM-Konferenz, an der sie teilgenommen hatten.
Christoph Kock, Pfarrer

Hintergrund: Die VEM ist eine Missionsgemeinschaft. Ihrer biblischen Berufung folgend haben sich 35 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland sowie die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zur Mission zusammengeschlossen. Ihre Wurzeln liegen u.a. in der Rheinischen Mission (gegründet 1828). Auch die Evangelische Kirche im Rheinland gehört der VEM an, die seit 1996 international organisiert ist. Weitere Informationen unter http://www.vemission.org.