Tage der Inklusion am Lauerhaas

Ein Zelt als Treffpunkt für alle und eine Rampe, die Barrieren wegnimmt

In den vergangenen Tagen stand ein Indianer-Tipi in der Kirche am Lauerhaas und später dann auch auf der Terrasse. Auch wenn das zuweilen windige und feuchte Wetter dem Tipi ein wenig zusetzte, war es doch eine Attraktion, die Aufsehen erregte. Denn immer wieder musste einfach die Geschichte all denen erzählt werden, die das ungewöhnliche Zelt zum ersten Mal sahen: die Geschichte der Entstehung. Als viele Menschen sich aufmachten und mitmachten, dass dieses Zelt Realität werden konnten. Und sie häkelten und häkelten in tausend bunten Farben und Mustern. Kinder- und Seniorengruppen sahen sich das Zelt an,schnupperten hinein und hielten sich dort auf, aßen und sprachen miteinander. Es kamen auch behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammen - ganz im Sinne der Inklusion.

Gleichzeitig wurde am Eingang vor dem Geindezentrum am Lauerhaas heftig gearbeitet. Nach längerer Vorbereitung und Diskussion im Presbyterium war der Bau einer Rampe genehmigt worden, damit der Zugang für all jene erleichtert wird, die mit Rollator, Kinderwagen etc. das Gemeindezentrum betreten möchten. Auch drei Stufen können dabei für viele ein schwer überwindbares Hindernis darstellen. Ein größerer fünfstelliger Betrag wurde von der Gemeinde zur Realisierung zur Verfügung gestellt. Nun ist die Rampe fast fertig. Damit gibt es nun einen weiteren barrierefreien Zugang bei den Gebäuden der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel. Nach dem Bau der Rampe am Haus am Dom und an der Gnadenkirche. Der Besucher kann die neue Rampe künftig auch für den Zugang zur Kirche benutzen.