
24.01.2008

Nächster Termin:
Sonntag, 4. März 2012, 19:00 Uhr
Thema: Der Herr ist mein Hirte
Am Sonntag, 21.11.2010 fand der letzte Meditative Gottesdienst im Jahr 2010 statt, mit musikalischer Begleitung von Pfr. Helmut Joppien (Oboe) und Marco Rohde (Orgel). Das Thema "Ein neuer Himmel und eine neue Erde bei Dir".
In Anlehnung an die Offenbarung 21 führte der Gottesdienst von Todesanzeigen über Trauern und Aufatmen, Steine ablegen und „Hoffnungsworte“ mitnehmen, hin zu Gottes Versprechen: "Vertraut mir. Ich bleibe bei euch."
Was wird einmal sein, wenn ich die Stimmen dieser Welt nicht mehr höre?
Im Traum, da sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; der erste Himmel und die erste Erde vergingen, und das Meer ist nicht mehr.
Wird es so sein?
Ich sah die heilige Stadt von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
Ich hörte eine laute Stimme von dem Thron her, die sprach:
Siehst du, die Wohnung Gottes bei den Menschen!
Gott wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott - Gott wird bei ihnen sein; So wird es sein:
Gott wird abwischen alle Tränen von unseren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.
Und Gott sprach: Ich mache alles neu, du wirst sehn!
Carmen Berger-Zell (In Anlehnung an Offenbarung 21)
Am Sonntag, 9. März 2008 fand ein Meditativer Gottesdienst in der Gnadenkirche statt. Das Thema "Kreuzwege - Wege zum Leben" entsprach der Passionszeit. Dabei wurden einige Materialien des "ökumenischen Kreuzweges der Jugend" verwendet, der seit 50 Jahren besteht.
Im dunkelsten Moment, als Jesu Tod am Kreuz gedacht wurde, wurde doch deutlich, dass auch Leid und Trauer Wege zu einem Leben mit Gott weisen. Das Licht von Ostern und der Glaube an die Auferstehung wurden durch das Anzünden von Kerzen symbolisiert, die auf einem großen Kreuz abgestellt wurden und ihm so seine Düsternis nahmen. Auch im abschließenden Lied "Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht" wurde die Zuversicht des Osterglaubens deutlich, eine Zuversicht, die die Besucher mit sich nach Hause trugen.
Meditativer Gottesdienst am 14.10.2007
"Wo immer Menschen Mut zum Träumen haben, können sie sich und die Welt verändern. Wo immer Menschen aufhören zu träumen, kommt es zum Stillstand. Warum geht es nicht mehr woran? Weil wir aufgehört haben zu träumen; weil uns die Träume ausgegangen sind." (Pfarrer Klaus Douglass)
Der Traum von einem besseren Leben, von einer besseren Welt. Träume können uns helfen, unser Leben zukunftsgewandt zu gestalten. Und wovon träumen Sie?
Bibeltext: Psalm 126 (Peter Spangenberg)

Ich hoffe auf den HERRN. Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, du stellst meine Füße auf weiten Raum. Meine Zeit steht in deinen Händen.
Psalm 31:Vor der Sommerpause fand der meditative Gottesdienst am 17. Juni statt. Musikalisch wurde er von Katharina Stopyra auf der Geige begleitet. Hier ein kleiner Auszug:
Wenn ich meine Fußspuren im Sand betrachte, bin ich ganz bei mir.Ein andermal fallen mir die anderen Spuren ins Auge: da gibt es andere, ...vor mir, ...neben mir, ...um mich herum.Ich sehe kleine und große Fußabdrücke, weite oder enge Schritte. Da sind zwei miteinander gegangen, eng beieinander. Dort hat einer den Strand abgesucht, ist hin und her gelaufen. Jeder hat seinen eigenen Weg, sein eigenes Tempo wählen dürfen, das gibt mir das Gefühl der Freiheit.
Du stellst meine Füße auf weiten Raum...
| Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint; ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre; Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt. |
Am 25. Februar fand ein meditativer Gottesdienst statt. Es ging um die Frage, wo wir in unserem Leben Gottes Handschrift erkennen können. In manchen Lebenssituationen bleibt uns Gott verborgen und ist doch da.

Manchmal erkennen wir sein Wirken sehr deutlich: In einem Text, der uns berührt, in der Schöpfung - und nicht zuletzt in einem anderen Menschen, der uns Gutes gut und so Gutes in uns bewirkt.
Viele Menschen waren in die Gnadenkirche gekommen, um einige Momente der Besinnung zu erleben und Kraft zu sammeln. Der Gottesdienst wurde von Lukas Brinkmann auf der Querflöte begleitet.
...so lautete das Motto des im November 2006 stattgefundenen Meditativen Gottesdienstes. Kein Licht ohne Dunkelheit - keine Freude ohne Leiden: beides gehört zum Leben dazu. Wer aber die Mitte der Nacht überwunden hat, kommt dem Morgen und dem Licht immer näher. Wer auch das Dunkle und Schwere in seinem Leben annimmt, wer sich seinen Ängsten stellt, gewinnt mehr Klarheit und Einsicht. Die Dunkelheit ist nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang.
Ein jüdischer Weiser fragt seine Schüler: „Wie kann man den Augenblick bestimmen, wo die Nacht zu Ende ist und der Tag anbricht?“
Der erste Schüler fragt: „Ist es, wenn man in der Ferne einen Feigenbaum von einer Palme unterscheiden kann?“
Der Rabbi antwortet: „Nein, das ist es nicht.“
Der zweite Schüler meint: „Wenn man ein Schaf von einer Ziege unterscheiden kann, dann wechselt die Nacht zum Tag.“
„Auch das ist es nicht“, ist die Antwort des Weisen.
„Aber wann ist denn der Augenblick gekommen?“, fragen die Schüler.
Der Rabbi antwortet: „ Wenn du in das Gesicht eines Menschen schaust und darin den Bruder oder die Schwester erkennst, dann ist die Nacht zu Ende, dann bricht der Tag an.“
(P. Heinz Perne)

Guter Gott, hilf mir beten
und meine Gedanken sammeln zu dir;
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster,
aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe.
Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede.
In mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist die Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.
So lautete das Thema des meditativen Gottesdienst im Juni 2006. Viele Besucher kamen und nutzten die Zeit zur Besinnung, zum Nachdenken, Atem holen und Kraft schöpfen. In verschiedenen Texten ging es um Gottes „Gnade“, Gottes „Zusage“ und sein Vertrauen in uns Menschen, das Vertrauen zu wissen, dass wir von Gott so angenommen werden, wie wir sind, ohne wenn und aber, ohne irgendetwas dafür zu tun; jeder, der auf dieser Erde lebt.
