

Geben Sie diesem Juwel Bestand! Über 1000 Jahre wurde der Bau von Gotteshäusern durch private Opfergaben, Vermächtnisse, Schenkungen und Zinsübertragungen ermöglicht. Später gab es zur Erhaltung denkmalswerter Gebäude staatliche Zuschüsse, nach 1945 Zuwendungen vor allem zur Beseitigung von Kriegsschäden. Die Bauunterhaltung einer historischen Großkirche ist aufwendig. Sie ist einer einzelnen Gemeinde unmöglich. Nach dem Krieg gelang es dem Dombauverein, das notwendige Geld zu beschaffen, um die Ruine zu sichern und Wesels Stadtkirche wieder herzustellen. Inzwischen sind die öffentlichen Mittel geringer geworden oder stehen überhaupt nicht mehr für die Denkmalpflege zur Verfügung. Wir sind neu wieder als einzelne gefragt. | ||||
Ziel: den Dom bewahrenZiel ist es jetzt, den Dom auf Dauer zu bewahren. Aus diesem Grund wurde die Dombau-Stiftung Wesel gegründet. Für den Dom ist ein Stiftungskapital von 2,3 Mio € notwendig, um aus dessen Zinserträgen die laufende Bauunterhaltung zu finanzieren. Als Gründungsstifter gaben die Stadt Wesel, die Verbandssparkasse Wesel und die Evangelische Kirchengemeinde 650.000 DM. Neun Privatpersonen stifteten 130.000 DM. Das Stiftungskapital beträgt zur Zeit 1.184Mio € Die Dombau-Stiftung Wesel bietet für die, die es können und wollen, eine hervorragende Möglichkeit, sich für ein besonderes kirchliches Bauwerk einzusetzen. Notwendig sind hier Zustiftungen – auch in Form von Vermächtnissen – zur Erhöhung des Stiftungskapitals. Hilfreich sind ebenfalls Einzelspenden bei besonderen Anlässen. Jede neue Stifterin, jeder neue Stifter gibt dem Gebäude eine Zukunft. Gefragt sind Menschen, denen die Zukunft des Weseler Doms wirklich am Herzen liegt. Die Stiftung ist gemeinnützig. Ihre Satzung wurde vom Regierungspräsidenten genehmigt. Sie ist berechtigt, Spendenbescheinigungen zur Vorlage beim Finanzamt auszustellen. Der Vorstand ist verpflichtet, das Stiftungskapital mündelsicher anzulegen und es auf Dauer zu erhalten. Alle Stifter werden in die Stifterliste eingetragen. | ||||
StiftertafelDie Dombaustiftung hat mit Zustimmung der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel im Willibrordi-Dom eine Stiftertafel angebracht. Auf dieser Tafel sind alle Gründungsstifter sowie die Zustifter aufgeführt, die der Stiftung einen Betrag von mindestens 1.000 Euro zugewendet haben oder noch zuwenden werden. Die Stiftertafel besteht aus einer Glasplatte im Umfang von ca. 70 x 120 cm mit hinterlegten Buchstaben und ist an einem Pfeiler in der Nord-West-Ecke des Domes angebracht worden. Am Freitag, 21. November 2003, wurde diese Tafel von der Kirchmeisterin und Stiftungsvorsitzenden Marlene Schröder, enthüllt. Auf dieser Stiftertafel ist zurzeit noch sehr viel Platz für die Namen von weiteren Zustiftern. Die Dombau-Stiftung hofft zuversichtlich, diesen Platz in sehr kurzer Zeit ausfüllen zu können. Pfeiler sind genug im Dom vorhanden Auch wer in der Vergangenheit unter 1000 Euro gestiftet hat, kann aufstocken auf 1000 Euro und somit auf der Tafel aufgeführt werden. Die Dombau-Stiftung wurde 1998 gegründet. Stadt Wesel, Kirchengemeinde und Verbands-Sparkasse stellten – zusammen mit neun privaten Stifterinnen und Stiftern – als Grundkapital 389.000 Euro zur Verfügung. Dieses Stiftungsvermögen ist inzwischen auf fast 800.000 Euro angewachsen. Um die Instandhaltung und Instandsetzung des Domes zu sichern sind mindestens weitere zwei Millionen Euro nötig. Anlässlich von Geburtstagen, Jubiläen, und testamentarischen Verfügungen wurden kleinere und größere Geldbeträge sowie Immobilienvermögen zugestiftet. Konto-Nr. 1 010 928 016 KD-Bank eG Duisburg (BLZ 350 601 90) | ||||
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Anläßlich des 10-jährigen Jubiläums ist eine DVD produziert worden: "Der Willibrordi-Dom und seine Geschichte". Bilder und Filmsequenzen sind teilweise mit Orgelmusik (Ansgar Schlei) unterlegt. Kaufpreis 12,00€ (erhältlich im Willibrordi-Dom und bei der Stadtinformation am Großen Mark